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Der
schmale, von der Mosel umflossene Berggrat des
Petersberges ist zweifellos einer der
landschaftlich schönsten Punkte des gesamten
Moseltales. Die Geschichte:
Anno 1137 wurde das Nonnenkloster
Stuben am Fusse des Petersberges gegründet.
Es erhielt als Grundausstattung eine reiche
Stiftung des Edlen Egelolffus, was ein kleines
Burghaus mit Kapelle und Hof, Weingärten und
sonstigen Besitz auf der damals noch
existierenden Moselinsel ausmachte. Erzbischof
Albero von Trier schenkte 1140 dem Kloster zur
Verbesserung der Wirtschaftlichkeit die Kirche
von Neven nebst Gefälle und Einkünften. Es war
dies die Capellen auf dem Petersberge. Sie war
wahrscheinlich vorerst auch das Gotteshaus für
die Nonnen, da die von Egelolffus gestiftete
Hauskapelle für das Kloster eigentlich nicht
gross genug sein konnte. Der Bau einer
Klosterkirche war sicherlich von Anfang an in der
Planung, zumal in den Gründungsstatuten
festgelegt war, dass bis zu 100 Nonnen in das
Kloster eintreten konnten. Bereits 1146 wurde mit
dem Bau einer Klosterkirche begonnen, die nach
Fertigstellung dem hl. Nikolaus geweiht wurde.
Es wird überliefert, dass die Peterskapelle
nicht nur die Pfarrkirche für Neef, sondern auch
für die Umgegend war.
Seit 1316 war die Peterskapelle nicht mehr die
Pfarrkirche für Neef. Diese war nunmehr die
Matthiaskirche unten im Ort. Ab und zu wurde
jedoch dort oben noch die Messe gehalten, was
1656 nur noch an jedem 3. Sonntag geschah. 1804
wird die Kapelle nur noch bei Begräbnissen
gebraucht.
Während des letzten Krieges wurde die Kapelle
sehr stark beschädigt. Die Glocke verstummte.
Die Wiederherstellung der Kapelle hatte
allererste Priorität. Längst, bevor die
Kriegsschäden an den eigenen Häusern beseitigt
wurden, gingen die Neefer an den Wiederaufbau
ihres Gotteshauses auf dem Berg. Als im Jahr 1949
die Peterskapelle wieder hergerichtet war und die
Totenglocke aus dem Jahr 1687 gemäss ihrer
Inschrift Ich rufe die Lebendigen und
begrabe die Toten wieder erklang, ging man
daran, die Schäden am eigenen Haus zu
reparieren.
Die Gegenwart und die Zukunft: (Text
folgt)
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| Die Kapelle
im Jahre 1927... |
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| ...und im
Frühjahr 2005. |
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anklicken ] |
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| Geschichte(n)
und Anekdoten zur Kapelle
finden Sie in den
Geschichte(n) auf den
Websites der
Ortsgemeinden. |
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